Hinter dem Käse: Coby - Von der Bauerstochter zur Käsebotschafterin

02 Jan 2026

Ein Leben zwischen Kühen, Pferden und Käse
Coby wuchs in einem landwirtschaftlichen Umfeld auf. "Ich bin eine echte Bauerntochter", sagt sie. "Mein Vater war vor mehr als 30 Jahren einer der ersten Biobauern in den Niederlanden. Wir hatten ein Wiesenvogelreservat, das der Forstverwaltung gehörte und auf dem wir Landwirtschaft betreiben durften. Kühe melken? Das habe ich oft gemacht!"
Dank dieses Hintergrunds fühlt sie sich bei Henri Willig wie zu Hause. "Die Grundwerte des Unternehmens sprechen mich sehr an. Den Respekt vor der Natur und den Tieren kenne ich noch aus meiner Kindheit."
Zusammen mit ihrem Partner lebt Coby auf einem Milchviehbetrieb, so dass das Leben auf dem Bauernhof immer noch ein wichtiger Teil ihres Alltags ist.

Vom Pferd zum Käse - und wieder zurück
"Meine Leidenschaft gilt den Pferden, insbesondere den Friesenpferden. Ich betreibe ein Gestüt, wo die Arbeit aus allem besteht, was mit der Fortpflanzung zu tun hat: Follikelkontrolle, Besamung und Überwachung der Geburten. Im Frühjahr bin ich sogar Entbindungspfleger, allerdings für Fohlen. Mitzuhelfen, neues Leben auf die Welt zu bringen, ist jedes Mal etwas Besonderes.
Sie ist auch Massagetherapeutin für Pferde und Menschen. "Ich habe eine Praxis zu Hause. Das werde ich auch weiterhin tun; das ist es, was ich bin."
Doch sie war auf der Suche nach etwas Besonderem. "Als Selbstständige hat man manchmal arbeitsreiche Wochen und manchmal ruhige Zeiten. Ich wollte einen Nebenjob, um ein stabiles Einkommen zu haben. Durch Mundpropaganda hörte ich von Henri Willig. Ich habe mich beworben und wurde noch am selben Abend angerufen. Innerhalb von zwei Tagen war ich in der Produktion.

Arbeiten in der Produktion
Coby arbeitet durchschnittlich zwei Tage pro Woche in der Käseproduktion. "Wir fangen um 7 Uhr morgens an. Das ist körperliche Arbeit: Käselaibe etikettieren, banderolieren und stampfen, damit sie schön aussehen. Normalerweise gehen bis zu 500 Käselaibe pro Tag durch deine Hände. Man spürt es in den Armen, aber der Tag vergeht wie im Flug", und sie genießt die Vielfalt. "Jeder Auftrag ist anders: verschiedene Käsesorten, verschiedene Etiketten. Manchmal arbeitet man mit Seidenpapier, manchmal mit Banderolen, manchmal färbt man Käse. Das ist es, was Spaß macht."

Warum Henri Willig etwas Besonderes ist
"Das Familiengefühl ist einzigartig. Bei Henri Willig ist man keine Nummer. Jeder, vom Kollegen bis zur Geschäftsleitung, unterhält sich mit einem. Das fühlt sich ganz anders an als in großen Unternehmen. Ich hatte mal eine Führung in einem großen Molkereiunternehmen, aber das kam mir zu groß und unpersönlich vor. Hier fühle ich mich wirklich gesehen."

Stolz auf die Geschichte hinter dem Käse
"Die Geschichte hinter Henri Willig macht mich stolz. Die Vision von Natur und Nachhaltigkeit deckt sich mit meinem eigenen Hintergrund in der Landwirtschaft. Das erzähle ich auch gerne anderen. Und ganz ehrlich: Käse ist einfach ein schönes Produkt!"

Onboarding-Tag: ein Highlight
"Der Einarbeitungstag im November war etwas Besonderes. Wir bekamen eine Führung von Henri persönlich. Beim Mittagessen saßen wir mit Wiebe Willig an einem Tisch, nur wir beide. Man spürt bei allem, dass es ein Familienunternehmen ist."

Flexibilität als großes Plus
Für Coby ist Flexibilität das A und O. "Jede Woche kann ich meine Verfügbarkeit weitergeben. Das passt perfekt zu meiner Arbeit mit Pferden und dem Leben auf dem Milchviehbetrieb. Auf diese Weise kann ich alles gut miteinander verbinden."

Lustige Momente und neue Freundschaften
"Wenn die Stimmung gut ist, singen wir manchmal während der Arbeit zusammen und machen Witze. Das macht es gemütlich. Ich habe neue Freundschaften geschlossen. Bald werde ich mit einer Kollegin einen Workshop im Pastellmalen machen."

Tipp für neue Kollegen
Bleiben Sie bei sich und geben Sie einfach Ihr Bestes. Das ist alles, was du tun kannst.

Hinter dem Käse: Coby - Von der Bauerstochter zur Käsebotschafterin